Eine Geschichte in der Geschichte ...
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Das einzige, was zählt: Roman (Taschenbuch) Auf das Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Titelcover lässt ja eher anderes vermuten, dennoch hat die Geschichte mehr Tiefgang, als man zu Anfang erwartet.

Kurz gesagt ist "Das einzige, was zählt" die Geschichte eines münchener Seifenopfern-Drehbuchautors names Maximilian. Maximilian sieht sich als chronisch beziehungsunfähig, hatte seines Wissens nach noch nie eine Beziehung und will eigentlich auch gar keine. Er lebt einsam, hat one-night-stands und beobachtet heimlich seinen attraktiven jungen Nachbarn.

Eines Tages, als er nach Hause kommt, sieht er draußen einen Krankenwagen und muss durch eine Nachbarin um vier Ecken erfahren, dass der junge Nachbar ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Da er wiederum just vor den Augen der älteren Nachbarin seinen Geldbeutel verloren habe, möchte diese ihn ihm natürlich wieder geben ...
Maximilian ergreift die Gelegenheit beim Schopf und macht sich auf, nach dem jungen Mann, der den Namen Christian trägt, zu besuchen ...

Christian hatte nicht nur einen Schwächeanfall, er leidet unter dem Auswirkungen seiner HIV-Infektion - die Krankheit AIDS ist bei ihm bereits ausgebrochen und Maximilian, der sich trotz aller Barrieren von dem jungen Nachbarn angezogen fühlt, kann förmlich sehen, wie dieser von Tag zu Tag mehr verfällt.
Gemeinsam mit Christian hängt er dabei einem Hirngespinst nach, das ihn schon seit einiger Zeit verfolgt - das Bild eines jungen Mannes, der seine alte Liebe wiedersehen möchte ...

Dieser Junge Mann, Rafael genannt und sein Liebhaber, den Christian Alexander tauft, sind fortan eines der Gesprächsthemen der beiden und sie spinnen ihre Geschichte immer weiter, wobei sie langsam immer mehr und mehr erkennen, dass es ihre eigene Geschichte ist, die sie hier schreiben möchten ...

Dass diese Geschichte nicht gut enden kann, wird einem schon beim Lesen klar - dennoch verfolgt man sie gebannt bis zum Schluss einfach weil man wissen möchte, wie es weiter geht, sei es mit Christian und Maximilian oder aber mit Rafael und Alexander.
Es sind zwar "eindeutige" Szene vorhanden, jedoch lebt das Buch glücklicherweise nicht nur davon und sie halten sich mit der Handlung die Waage.

Eine Rezension von Ein Kunde
vom 14. März 2010
Kundenrezensionen:
3. Eine Geschichte in der Geschichte ... (die aktuell angezeigte Rezension)
2. Erstaunlich platt und klischeehaft
1. eine gelungene, bewegende Überraschung
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